Lehre

Lehrveranstaltungen am I                   R                                G                          E

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Wir begreifen Gebäude nicht als abgeschlossene, statische Objekte, sondern als offene Prozesse, die sich durch die Zeit entwickeln, verändern und anpassen. Architektonische Projekte sind niemals „fertig“ – sie bleiben offen für Transformationen, Aneignungen und Weiterentwicklungen. Der Entwurfsprozess sollte daher nicht nur in räumlichen Begriffen, sondern ebenso zeitlich gedacht werden, er sollte nicht auf vollständige, endgültige Form abzielen, sondern bewusst offene, flexible und transformative Strategien entwickeln und so ein Verständnis von Architektur ermöglichen in dem sie stets unfertig bleibt.

 

Ein zentraler Aspekt unserer Lehre ist die Fähigkeit, das Vorhandene als Ressource zu verstehen. Bestehende Gebäude sind nicht nur historische Artefakte, sondern Reservoirs von Materialien und Ideen, die weiterentwickelt, transformiert und neu interpretiert werden können. Der Umgang mit dem Bestand erfordert analytische und strategische Entwurfsansätze: Welche räumlichen, materiellen und konstruktiven Potenziale lassen sich aktivieren? Wie kann Architektur durch gezielte Eingriffe anpassungsfähig gestaltet werden? Und wie verändert sich dadurch unser Begriff von Architektur selbst?

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